GEMEINDE ARZBERG

... WO LEBENSQUALITÄT NOCH BEDEUTUNG HAT

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Kindergarten

Kindergarten ArzbergKINDERGARTEN ARZBERG

Nach einigen Jahren Kindergartenbetrieb in einem nicht benötigten Klassenraum der VS, hat sich die Gemeinde Arzberg zu einem Zubau entschlossen. Dieser wurde 2003 eröffnet. Seither können in den neu gestalteten Räumen bis zu 25 Kinder in einer Halbtagesgruppe betreut werden. Eine große Freispielfläche  und der Turnsaal der VS erweitern die Bewegungsmöglichkeiten.

Leitung: Susanne Herbst                  Kinderbetreuung u. Reinigung:

                                                           Theresia Strahlhofer

   Herbst S.JPG - 4.00 MB                  Strahlhofer Th.JPG - 4.30 MB

Was uns im Kindergarten in der Erziehung der Kinder wichtig ist !

Sie beabsichtigen, ihr Kind in unseren Kindergarten zu schicken. Ihr Kind soll hier glücklich sein, Freunde finden und viel Neues lernen. Das ist unser gemeinsamer Wunsch und unsere gemeinsame Aufgabe.

In unserem Kindergarten werden Kinder unterschiedlichen Alters, verschiedener Religionen und Nationen und mit unterschiedlichen Begabungen und Interessen gefördert, begleitet und betreut.

Wir, das Team, möchten sie als Eltern über unsere Ziele und pädagogischen Grundsätze informieren, deren Inhalte im aktuellen steiermärkischen Kindergartengesetz grundgelegt sind.

Lesen sie mehr über unsere Arbeit in der Kozeption des Kindergartens.    weiterlesen

 

 

 

 

 

 

Das Kind als Persönlichkeit

Wir sehen Kinder als eigenständige Persönlichkeiten, die wir durch unsere Erziehung unterstützen möchten. Durch unsere Begleitung möchten wir die Kinder stärken, damit sie zu aufgeschlossenen, dynamischen, kreativen und sozialfähigen Menschen heranwachsen können. 

Den Kindern bieten wir ausreichend Möglichkeiten, sich spielerisch und schöpferisch mit ihrem Lebensumfeld auseinanderzusetzen.

Die Erziehung zur Selbstständigkeit ist uns ein wichtiges Erziehungsziel. Wir möchten die Kinder viel selbst tun lassen, sie dabei begleiten und unterstützen, um so ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Die Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt und werden in ihrem „sosein" angenommen und respektiert.

Aufgaben des Kindergartens

Als Bildungseinrichtung hat der Kindergarten die Aufgabe, die Familienerziehung der Kinder zu unterstützen und zu ergänzen, jedoch kann er diese nicht ersetzen.

Durch geeignete Bildungsangebote, Spiele und vor allem durch unser Erzieherverhalten, möchten wir die körperliche, seelische und geistige Entwicklung der Kinder in der Gemeinschaft fördern und zu einer grundlegenden ethischen Bildung beitragen.

Allen Religionen und Kulturen begegnen wir aufgeschlossen und tolerant.

Als einen wichtigen Bildungsauftrag sehen wir es, die Kinder auf die unterschiedlichen Lebens- und Gesellschaftssituationen vorzubereiten und sie dabei zu unterstützen, dass sie zu sozialen und teamfähigen Menschen heranwachsen.

Erziehungs- und Bildungsqualität

Im Umgang mit Kindern möchten wir Respekt und Würde jedes einzelnen Kindes vermitteln und die Kinder spüren lassen, dass sie wertvoll und von uns angenommen sind.

Wir begleiten die Kinder in ihren Entscheidungen und Handlungen und verstehen uns als Erziehungspartnerinnen, die den Kindern Zeit, Muße und Gelegenheit geben, ihre Entwicklung selbst zu bestimmen.

Kinder, die uns kritisch begegnen, die Verantwortung für ihr Tun und Lassen übernehmen und die ihr Recht, beachtet und anerkannt zu werden auch einfordern, sind in unserem Kindergarten willkommen.

Wir unterstützen die Kinder in ihrer emotionalen Gestimmtheit und suchen mit ihnen Wege, ihre Gefühle wahrzunehmen und in einer angemessenen Weise innerhalb der Gruppe auszudrücken.

Die Friedenserziehung hat in unserem Kindergarten einen besonderen Stellenwert. Durch Gespräche und angemessene Begleitung, möchten wir die Kinder konfliktfähig machen und ihnen helfen, kommunikationsfähig zu werden.

Wir sind bemüht, nach erprobten wissenschaftlichen Methoden der Kindergartenpädagogik, qualitative Bildungsinhalte anzubieten und sie methodisch systematisch aufzubauen.

Wir möchten Kinder fördern und fordern, aber nicht überfordern, um dadurch die Freude am spielerischen Lernen zu wecken und zu unterstützen.

Den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder möchten wir gerecht werden und setzen auf Beziehungsarbeit in der Förderung der Selbstkompetenz, Sozialkompetenz und Sachkompetenz.

Pädagogische Planung – Elternarbeit

Die Kindergartenzeitung soll dazu beitragen, das Bildungsprogramm des Kindergartens transparenter zu machen.

Auch sind wir bemüht, jede Form der „Beschäftigungspädagogik" zu meiden. Nicht das „wie viel" und das, was herzeigbar ist bestimmt unser pädagogisches Handeln, sondern Bildungsqualität und das jeweilige Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten.

Durch eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern möchten wir die gemeinsame Erziehungsarbeit wahrnehmen und so einander ergänzen. Gespräche mit Eltern sind uns als Kindergartenpädagoginnen eine wertvolle Hilfe, um das Kind besser kennen- und verstehen zu lernen.

Durch das Feiern von Festen und der Pflege von Bräuchen, möchten wir die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Elternhaus vertiefen und das Gemeinschaftsleben in der Gruppe fördern.

Unser Motto lautet:

Es kann die jemand die Tür öffnen, hindurchgehen musst du selbst!

Einen Menschen erziehen, heiß, ihm zu sich selbst zu verhelfen!

 

Wenn Türen sich öffnen…

Der offene Kindergarten Arzberg

 Der Begriff „Öffnung" ist in den letzten Jahren immer wieder im Zusammenhang mit Kinderbetreuungseinrichtungen genannt worden.

Was ist damit gemeint?

Zuerst möchten wird das Wort „offen" näher definieren, um ihnen ein besseres Verständnis für diese Entwicklung in unserem Kindergarten zu geben. Das Wort „offen" hat vielerlei Bedeutung, ist aber stets ein positiv besetzter Begriff. Für sich selbst „offen" zu sein, heißt sich zu kennen und Zugang zu seinem Innersten haben: eigene Empfindungen, Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen, zu sich selbst ehrlich sein, sich ausdrücken können und anderen Einblick in die eigene Lebenssituation zu gewähren.

Für unseren Arbeitsbereich Kindergarten bedeutet „Öffnung"

Wir bieten den Kindern verschiedenen Möglichkeiten, selbsttätig und selbstständig zu sein, um Selbstvertrauen in sich und ihre eigenen Fähigkeiten zu erlangen. Wir bieten ihnen auch genügend Freiraum, um ihnen ein Lernen zu ermöglichen, das ihren ganz persönlichen Bedürfnissen und ihrer individuellen Lebenssituation entspricht.

Der gemeinsame Morgenkreis

Die freie Wahl des Spielbereiches

Offene Jause – ist die freie Einteilung, wann das Kind jausnen möchte

Der offene Turnsaal, wo sich die Kinder frei bewegen dürfen

Die Angebotszeit in der Teilgruppe/Kleingruppe 

Die gemeinsamen Feste und Feiern

Unter Berücksichtigung aller in der Gemeinschaft ausgemachten Regeln.

Auch für Eltern und Familienmitglieder ist unser Kindergarten „offen", um unsere pädagogische Arbeit transparent zu machen und um eine gute Erziehungspartnerschaft zwischen Kindergarten und Familie, in deren Mitte immer das Kind steht, zu fördern.

Es sind diese vielen kleinen Schritte zu einem großen Ziel:

Jedem Kind seinen Weg, seinen Raum und seine Zeit zu geben, um seine eigene, individuelle Persönlichkeit entwickeln zu können.

Kinder erfassen spielend die Welt. Jede begeisterte, lustvolle Beschäftigung ihres Kindes, allein oder mit anderen, wird von ihm als Spiel empfunden. Das freie Spiel hat in unserem Kindergarten einen hohen Stellenwert. Freispiel heißt, dass die Kinder aus dem vorhandenen Angebot an Spielmaterialien und Spielmöglichkeiten frei auswählen können und was sie mit wem und wie lange spielen möchten. So lernen Kinder kindgemäß neue Materialien zu begreifen, erleben andere Kinder, finden Freunde und lernen besser mit Konflikten umzugehen.

Vorschulerziehung:

Häufig kommen im letzten Kindergartenjahr Eltern auf uns zu und fragen, ob wir Vorschulerziehung anbieten. Dazu ist Folgendes zu sagen: Alles, was ein Kind vor dem Eintritt in die Schule lernt, ist „Vorschulerziehung". Mit unserer Arbeit schaffen wir die allgemeine Voraussetzung für das Schulische Lernen. In erster Linie braucht das Kind ein ausreichendes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Es muss seine Stärken und Schwächen erkennen. Dieses Lernen ist nur in einer Gruppe im täglichen Miteinander möglich. Das Kind sollte vor allem Raum für soziale und emotionale Erfahrungen haben. Diese Erfahrungen helfen zu wachsen und den späteren Schulalltag zu bestehen. In einem Bericht in einer Fachzeitschrift fanden wir folgenden Satz: „Nur ein Kind das ausreichend spielen konnte, kann ausdauernd lernen". Die entwicklungsgerechte Begleitung und ganzheitliche Förderung steht im Vordergrund. So können Kinder mit Mut und Freude an neue Aufgaben herangehen und Leistungsanforderungen selbstbewusst begegnen. Im Spiel lernen die Kinder alles, was wichtig ist, um in der Schule zu bestehen.

 Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen